Wallbox-Voraussetzungen: Das muss dein Haus mitbringen
Bevor eine Wallbox an die Wand kommt, klären wir drei Dinge – am besten bei einer kurzen Vor-Ort-Begehung: • Hausanschluss-Leistung: Reicht die Reserve für 11 kW Dauerlast zusätzlich zum Haushalt? Bei den meisten Häusern ja. Bei Bestandshäusern aus den 1960er und 70er Jahren ist der Hausanschluss aber oft am Limit – dann muss er vor der Wallbox-Installation verstärkt werden. Das prüfen wir, bevor wir irgendetwas bestellen. • Zählerschrank und Sicherungskasten: Die Wallbox braucht einen eigenen Stromkreis mit passendem FI-Schutz – Typ B, oder Typ A, wenn die Wallbox eine integrierte 6-mA-Gleichfehlerstrom-Überwachung mitbringt (wie die meisten modernen Modelle) – und einem eigenen Leitungsschutzschalter. Dafür muss im Verteiler Platz sein. Ein alter, voller oder nicht mehr normgerechter Zählerschrank ist der häufigste Grund für Mehrkosten – das gehört ehrlich ins Angebot, nicht als Überraschung auf die Rechnung. • Standort und Kabelweg: Garage, Carport oder Außenwand? Je kürzer und einfacher der Weg vom Zählerschrank zum Stellplatz, desto günstiger die Installation. Lange Wege durch Keller, Wanddurchbrüche oder Außenverlegung erhöhen den Aufwand spürbar. Wenn diese drei Punkte geklärt sind, ist der Rest Routine.
