WMEE 365+ – Häufige Fragen

    FAQ

    Fragen zu WM erneuerbare Energien

    Die Firma WM erneuerbare Energien GmbH bzw. deren Vorgänger Werner Müntener erneuerbare Energie aus Altlußheim ist seit 2012 erfolgreich in der Planung und Installation von PV-Anlagen tätig und hat in dieser Zeit ca. 800 Projekte umgesetzt.

    Wir sind herstellerunabhängig und setzen auf hochwertige und langlebige Produkte von Premium-Herstellern. Eine Übersicht der Hersteller findest du im Reiter „Hersteller".

    Nach deiner Kontaktaufnahme stimmen wir einen Termin vor Ort ab. Mittels einer Drohne wird das Dach vermessen. Bei der Bedarfsanalyse berücksichtigen wir deinen aktuellen Stromverbrauch sowie mögliche Veränderungen in der Zukunft. Danach erhältst du ein detailliertes Angebot, welches wir gerne mit dir ausführlich besprechen.

    Wir kümmern uns um alles. Wir beantragen die Anlage umgehend beim Netzbetreiber und stimmen mit dir den Termin für die Installation ab.

    Da PV-Anlagen sehr wartungsarm sind, benötigen diese üblicherweise keine laufende Wartung. Störungen werden automatisiert gemeldet und wir kümmern uns bei Bedarf um die Störungsbeseitigung. So sparst du laufende Kosten.

    Grundlagen zur Photovoltaik

    Die Photovoltaik ist die Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, zunächst in Gleichstrom.

    Die wesentlichen Komponenten sind die Module, ein Wechselrichter und der Speicher. Das Energiemanagement steuert die Anlage sowie die Energieflüsse im Haus. Optional kommt noch eine Wallbox hinzu.

    Photovoltaik erzeugt Strom, während Solarthermie Wärme erzeugt, die zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung genutzt wird. Photovoltaik hat den Vorteil, dass der Strom vielseitig verwendet werden kann (Geräte im Haus, Wärmeerzeugung, Mobilität) und sich sehr gut speichern lässt.

    Wirtschaftlichkeit und Kosten

    Die Kosten variieren stark je nach Größe und Leistung sowie nach den individuellen Gegebenheiten vor Ort und den verwendeten Komponenten. Wir erstellen dir gerne ein individuelles Angebot nach einer Besichtigung.

    Die Rentabilität wird hauptsächlich durch den Eigenverbrauch (gesparte Stromkosten) bestimmt. Die Einspeisevergütung wurde im Laufe der Jahre immer unbedeutender und spielt heute nur noch eine untergeordnete Rolle.

    Es gibt die gesetzliche Einspeisevergütung sowie regionale Programme und zinsgünstige Förderdarlehen. Wir helfen dir gerne, geeignete Programme zu finden und zu beantragen. Auch die Befreiung von der Umsatzsteuer bei der Anschaffung sowie die Vereinfachungen bei der Besteuerung sind ein wesentlicher Vorteil.

    Die Einspeisevergütung ist ein gesetzlich garantierter Betrag, den du für jede eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Solarstrom von deinem Netzbetreiber erhältst.

    Planung, Installation und Betrieb

    Optimal sind Süd-, Ost- oder Westdächer mit möglichst wenig Verschattung. Ideal ist die Kombination verschiedener Ausrichtungen, um ganztägig Strom zu erzeugen. Durch die gesunkenen Modulkosten können auch Norddächer interessant sein, wenn sie nicht zu steil sind.

    Die reine Montage dauert bei einer üblichen Anlage auf einem Einfamilienhaus einen Tag für die Dachmontage und nochmals einen Tag für die Elektroinstallation und Inbetriebnahme. Von der Planung bis zur Umsetzung wenige Wochen.

    Ja! Die Anlage muss beim Netzbetreiber beantragt werden. Das machen wir für dich. Ebenso muss die Anlage im Marktstammdatenregister eingetragen werden.

    Das hängt von der Anlagengröße (kWp), dem Standort und der Ausrichtung/Neigung ab. Als grobe Orientierung produziert 1 kWp im Bundesschnitt rund 950–1.050 kWh pro Jahr – in der sonnenreichen Rhein-Neckar-Region eher 1.100–1.300 kWh. Eine 10-kWp-Anlage liefert hier also typischerweise rund 11.000–13.000 kWh jährlich.

    Speicher, Elektromobilität und Eigenverbrauch

    Ein Speicher ermöglicht es dir, den tagsüber erzeugten Solarstrom zwischenzuspeichern und abends oder nachts zu nutzen. Er erhöht den Eigenverbrauch und die Unabhängigkeit deutlich.

    Die meisten Faustformeln, die im Internet kursieren, sind zu pauschal. Als erste Orientierung kann der Netzbezug bei Nacht herangezogen werden. Ein Speicher, der zu groß ist, wird im Sommer nicht leer und im Winter nicht voll – das wirkt sich negativ auf die Rendite aus. Modulare Speicher können bei Bedarf später nachgerüstet werden.

    Ja, die Kombination mit einer intelligenten Wallbox ist ideal, um das E-Auto direkt mit selbst erzeugtem Strom zu laden. Ideal ist das solare Überschussladen, bei dem sich die Ladeleistung flexibel an die erzeugte Energie anpasst.

    Wartung, Garantie und Versicherung

    Eine PV-Anlage ist weitgehend wartungsfrei und erfordert üblicherweise keine laufenden Wartungsarbeiten. Die Reinigung der Module erfolgt zum Beispiel allein durch entsprechenden Regen.

    Die Module haben Garantien von 25 bzw. 30 Jahren, können aber auch länger arbeiten. Wechselrichter und Speicher haben je nach Hersteller 10 Jahre Garantie und müssen während der Lebensdauer der Anlage in der Regel ausgetauscht werden.

    Ja! Eine spezielle PV-Anlagen-Versicherung (Allgefahrenversicherung) ist dringend ratsam, um Schäden durch Blitzschlag, Sturm, Hagel oder Diebstahl abzudecken. Teilweise sind PV-Anlagen je nach Anlagengröße auch in der Gebäudeversicherung abgedeckt.

    Häufige Bedenken & typische Fragen vor dem Kauf

    Eindeutig ja. Die Modulpreise sind auf Rekordtief, 0 % Mehrwertsteuer auf Anlagen bis 30 kWp gilt weiterhin und Strompreise von 35–40 ct/kWh in Baden-Württemberg machen Eigenverbrauch attraktiver denn je. Eine typische 10-kWp-Anlage mit Speicher amortisiert sich in der Rhein-Neckar-Region innerhalb von 10–13 Jahren – danach 15+ Jahre praktisch kostenloser Strom. Stand: Mai 2026.

    Eine schlüsselfertige 10-kWp-Anlage liegt brutto (= netto, dank 0 % MwSt.) bei rund 16.000–22.000 €, inklusive Modulen, Montage, Wechselrichter, Anmeldung beim Netzbetreiber und Inbetriebnahme. Mit 8–10-kWh-Speicher rechnest du 22.000–30.000 €. Wallbox als Add-on kostet 1.800–3.500 € zusätzlich. Wir erstellen Festpreis-Angebote ohne Vorkasse und ohne versteckte Posten.

    Die reine Montage auf dem Dach dauert bei einem typischen Einfamilienhaus 1–2 Werktage, der Elektroanschluss und die Inbetriebnahme weitere 1–2 Tage. Vom Auftragseingang bis zur Inbetriebnahme rechnen wir aktuell mit 6–12 Wochen – die meiste Zeit geht für Materialbeschaffung und Netzbetreiber-Anmeldung drauf, nicht für die eigentliche Montage.

    PV-Anlagen erhöhen den Immobilienwert messbar (oft mit 80–100 % der Investitionssumme), weil sie Energiekosten dauerhaft senken. Beim Hausverkauf wird die Anlage Teil der Immobilie und kann ein klares Verkaufsargument sein – der Käufer übernimmt sie inklusive Einspeisevergütung. Eine Mitnahme der Anlage zum neuen Wohnort ist technisch möglich, lohnt sich in der Praxis aber meist nicht (Demontage- und Wiederaufbau-Kosten).

    Die Modul-Garantie beträgt 25–30 Jahre (Hersteller-Standard) und deckt Produktdefekte ab. Bei einem Defekt tauschen wir das betroffene Modul aus und übernehmen die Garantie-Abwicklung mit dem Hersteller. Bei externen Schäden (Hagel, Sturm, Blitzschlag) greift deine PV-Versicherung. Eine moderne Anlage hat zudem Optimierer/Mikrowechselrichter pro Modul – ein einzelner Defekt beeinträchtigt nur dieses Modul, nicht die ganze Anlage.

    Moderne String-Wechselrichter (z. B. Sigenergy, Enphase) erzeugen im Volllastbetrieb ein dezentes Summen vergleichbar mit einem leisen PC-Lüfter (typisch 30–40 dB in 1 m Abstand). Im Keller oder Hauswirtschaftsraum installiert ist das in den Wohnräumen nicht hörbar. Mikrowechselrichter (Enphase) sind komplett geräuschlos, weil sie auf dem Dach an den einzelnen Modulen sitzen.

    Nein – im Gegenteil. Die Module liegen auf einer Unterkonstruktion, die an den Dachsparren befestigt wird; die Eindeckung bleibt geschlossen. Tatsächlich werden die darunter liegenden Ziegel/Bleche durch die Module zusätzlich vor Witterung geschützt. Wir prüfen vor jeder Montage die Statik und Eindeckung – bei statisch grenzwertigen Dächern holen wir auf unsere Kosten einen Statiker hinzu.

    Standard-PV-Anlagen schalten bei Netzausfall automatisch ab (Vorschrift zum Schutz der Netzmonteure). Mit einer Notstrom-Option (bei Sigenergy z. B. „Notstrom-Ready" für +1.000 €) kann die Anlage im Inselbetrieb weiterlaufen und deinen Haushalt versorgen. Für unterbrechungsfreie Versorgung sensibler Geräte gibt es Speicher-Modelle mit Umschaltzeit unter 20 ms (Sigenergy SigenStor).

    Sehr wartungsarm. Module reinigen sich durch Regen selbst, die Verkabelung ist wartungsfrei. Der Wechselrichter ist die einzige Komponente mit aktiven Bauteilen und hält typischerweise 10–15 Jahre, danach Austausch. Wir bieten Monitoring inklusive an – wenn die Anlage einen Fehler meldet, kontaktieren wir dich automatisch. Klassische Wartungsverträge sind in der Regel nicht notwendig.

    Nein, im Gegenteil – viele Gebäudeversicherer decken PV-Anlagen bis 10 kWp automatisch in der Gebäudeversicherung mit ab. Für größere Anlagen oder zusätzlichen Schutz empfehlen wir eine spezielle PV-Allgefahren-Versicherung (rund 80–150 €/Jahr), die Hagel, Sturm, Blitzschlag, Tierverbiss und Ertragsausfall abdeckt. Wir empfehlen, die Anlage deiner Versicherung kurz schriftlich zu melden.

    Doch, sogar bei bewölktem Himmel produzieren moderne Module 10–30 % ihrer Nennleistung durch diffuses Licht. Bei Schnee auf dem Dach pausiert die Erzeugung, der Schnee rutscht aber meist innerhalb 1–3 Tagen ab (Module sind glatt und leicht beheizt durch Solarstrom). Verschattung durch einzelne Bäume oder Schornsteine fangen wir mit Modul-Optimierern (Tigo) oder Mikrowechselrichtern (Enphase) ab – jedes Modul läuft dann in seinem eigenen Optimum.

    Ein Speicher lohnt sich, wenn dein Strombezug aus dem Netz tagsüber niedrig und abends/nachts hoch ist – das gilt für die meisten Einfamilienhäuser. Faustregel: Speichergröße in kWh ≈ Tages-Eigenverbrauch geteilt durch 2 (typisch 6–10 kWh). Speicher lohnt sich NICHT, wenn du tagsüber den meisten Strom direkt verbrauchen (z. B. Home-Office mit Server) oder bei sehr kleinem Verbrauch (<3.000 kWh/Jahr). Wir rechnen die Wirtschaftlichkeit individuell durch.

    Mieterstrom

    Mieterstrom ist Strom, der auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses erzeugt und direkt an die Mieter im Haus geliefert wird – ohne Nutzung des öffentlichen Netzes.

    Der Vermieter erhält laufende Zusatzeinnahmen gegenüber der gesetzlichen Einspeisevergütung. Im Gegenzug entstehen i.d.R. erhöhte Kosten bei der Elektroinstallation sowie ggf. laufende Kosten für die Abrechnung. Ein weiterer Vorteil liegt in der Wertsteigerung der Immobilie.

    Die Mieter partizipieren ebenfalls und erhalten vergünstigten, nachhaltigen Strom.

    Es gelten die gesetzlichen Vorgaben für Mieterstrom hinsichtlich Messung und Abrechnung. Auch der Netzbetreiber ist mit einzubeziehen.

    Die überschüssige Energie wird wie bei jeder PV-Anlage ins Netz eingespeist; du erhältst hierfür die gesetzliche Einspeisevergütung.