Das KfW-Programm 270 („Erneuerbare Energien – Standard“) ist der bundesweite Förderkredit für erneuerbare Energien. Finanziert werden:
• Photovoltaik-Anlagen – allein oder als Komplettpaket zusammen mit einem Speicher,
• Stromspeicher, ausdrücklich auch die reine Nachrüstung zu einer bestehenden PV-Anlage,
Wichtig zur Einordnung: KfW 270 ist ein Kredit, kein Zuschuss. Der Anschaffungspreis sinkt dadurch nicht – aber die Finanzierung wird günstiger, und das Programm deckt bis zu 100 % der förderfähigen Kosten ab.
So läuft der Antrag: Du beantragst den Kredit vor Vorhabensbeginn – also bevor du den Auftrag erteilst – über deine Hausbank, nicht direkt bei der KfW. Die KfW vergibt das Programm über durchleitende Banken; plane das Bankgespräch deshalb fest vor der Beauftragung ein.
Zinssätze und Laufzeiten ändern sich laufend – tagesaktuelle Konditionen findest du direkt bei der KfW (kfw.de) oder bei deiner Hausbank. Ob sich der Kredit gegenüber Eigenkapital oder einem klassischen Bankdarlehen lohnt, hängt vom Zinsumfeld und deiner Situation ab – das gehört in die individuelle Finanzierungsberatung deiner Bank.
Kombinierbarkeit: Die 0 % Mehrwertsteuer wirkt unabhängig vom Kredit automatisch beim Kauf, und die EEG-Einspeisevergütung läuft parallel. KfW 270 und L-Bank-Förderdarlehen (z. B. „Wohnen mit Zukunft: Photovoltaik“) lassen sich oft kombinieren, manchmal nicht gleichzeitig – das prüft deine Hausbank. Kommunale Zuschüsse müssen in der Regel vor Auftragserteilung nach den Regeln des jeweiligen Programms beantragt werden.
Unser Part: Wenn du über KfW 270 finanzieren willst, liefern wir die technischen Unterlagen zu deiner Anlage für deine Hausbank zu.