FAQ
Fragen zu WM erneuerbare Energien
Seit wann sind Sie als Solarteur tätig?
Die Firma WM erneuerbare Energien GmbH bzw. deren Vorgänger,
Werner Müntener erneuerbare Energie aus Altlußheim ist seit
2012 erfolgreich in der Planung und Installation von PV-Anlagen
tätig und hat in dieser Zeit ca. 800 Projekte umgesetzt.
Mit welchen Herstellern arbeiten Sie zusammen?
Wir sind herstellerunabhängig und setzen auf hochwertige und
langlebige Produkte von Premium-Herstellern. Denn PV-Anlagen
sind eine Investition fürs Leben.
Eine Übersicht der Hersteller finden Sie im Reiter „Hersteller“
Wie bekomme ich ein Angebot? Entstehen Kosten für die Angebotserstellung?
Nach Ihrer Kontaktaufnahme stimmen wir einen Termin vor Ort
ab. Mittels einer Drohne wird das Dach vermessen. Bei der
Bedarfsanalyse berücksichtigen wir Ihren aktuellen
Stromverbrauch sowie mögliche Veränderungen in der Zukunft.
Danach erhalten Sie ein detailliertes Angebot, welches wir gerne
mit Ihnen ausführlich besprechen.
Wie läuft der Prozess ab, wenn ich mich für das Angebot entscheide?
Wir kümmern uns um alles. Wir beantragen die Anlage umgehend
beim Netzbetreiber und stimmen mit Ihnen den Termin für die
Installation ab.
Bieten Sie auch Wartungsverträge an?
Da PV-Anlagen sehr wartungsarm sind benötigen diese
üblicherweise keine laufende Wartung. Störungen werden
automatisiert gemeldet und wir kümmern uns bei Bedarf um die
Störungsbeseitigung. So sparen Sie laufende Kosten.
Grundlagen zur Photovoltaik
Wie funktioniert eine PV-Anlage
Die Photovoltaik ist die Umwandlung von Licht in elektrischen
Strom, zunächst in Gleichstrom.
Welche Komponenten gehören zu einer PV-Anlage
Die wesentlichemn Komponenten sind die Module, ein
Wechselrichter und der Speicher. Das Energiemanagement
steuert die Anlage sowie die Energieflüsse im Haus. Optional
kommt noch eine Wallbox hinzu.
Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie (PVT-Module erwähnen)
Photovoltaik erzeugt Strom, während Solarthermie Wärme
erzeugt, die zur Warmwasserbereitung oder
Heizungsunterstützung genutzt wird.
Die Photovoltaik hat den Vorteil, dass der Strom vielseitig
verwendet werden kann (Geräte im Haus, Wärmeerzeugung,
Mobilität) und sich sehr gut speichern lässt.
Wirtschaftlichkeit und Kosten
Was kostet eine PV-Anlage
Die Kosten variieren stark je nach Größe und Leistung sowie die
individuellen Gegebenheiten vor Ort und den verwendeten
Komponenten. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles
Angebot nach einer Besichtigung.
Wie berechne ich die Rentabilität / Amortisationszeit meiner Anlage?
Die Rentabilität wird hauptsächlich durch den Eigenverbrauch
(gesparte Stromkosten) bestimmt. Die Einspeisevergütung wurde
im Laufe der Jahre immer unbedeutender und spielt heute nur
noch eine untergeordnete Rolle.
Welche Förderungen und Zuschüsse gibt es aktuell?
Es gibt die gesetzliche Einspeisevergütung sowie regionale
Programme und zinsgünstige Förderdarlehen. Wir helfen Ihnen
gerne geeignete Programme zu finden und zu beantragen.
Auch die Befreiung von der Umsatzsteuer bei der Anschaffung
sowie die Vereinfachungen bei der Besteuerung sind ein
wesentlicher Vorteil.
Was ist die Einspeisevergütung und wie funktioniert sie?
Die Einspeisevergütung ist ein gesetzlich garantierter Betrag, den
Sie für jede eingespeiste Kilowattstunde (kWh) Solarstrom von
Ihrem Netzbetreiber erhalten.
Planung, Installation und Betrieb
Ist mein Dach für eine PV-Anlage geeignet?
Optimal sind Süd-, Ost oder Westdächer mit möglichst wenig
Verschattung. Ideal ist die Kombination verschiedener
Ausrichtungen, um ganztägig Strom zu erzeugen. Durch die
gesunkenen Kosten der Module können mittlerweile auch
Norddächer interessant sein, wenn Sie nicht zu steil sind.
Wie lange dauert die Installation einer PV-Anlage?
Die reine Montage dauet bei einer üblichen Anlage auf einem
Einfamilienhaus einen Tag für die Dachmontage und nochmals
einen Tag für die Elektroinstallation und Inbetriebnahme. Von der
Planung bis zur Umsetzung wenige Wochen.
Brauche ich eine Genehmigung?
Ja! Die Anlage muss beim Netzbetreiber beantragt werden. Das
machen wir für Sie. Ebenso muss die Anlage im
Marktstammdatenregister eingetragen werden.
Wie viel Strom kann meine Anlage produzieren?
Das hängt von der Anlegengröße (kWp), dem Standort und der
Ausrichtung / Neigung ab. Als grobe Orientierung produziert 1
kWp zwischen 750 und 1.100 Kilowattstunden pro Jahr.
Speicher, Elektromobilität und Eigenverbrauch
Wozu brauche ich einen Stromspeicher?
Ein Speicher ermöglicht es Ihnen, den tagsüber erzeugten
Solarstrom zwischenzuspeichern und abends oder nachts zu
nutzen. Er erhöht den Eigenverbrauch und die Unabhängigkeit
deutlich.
Wie groß sollte mein Stromspeicher sein? Wie lange dauert die Installation einer PV-Anlage?
Die meisten Faustformeln die im Internet kursieren sind zu
pauschal und nicht hilfreich. Als erste Orientierung kann der
Netzbezug bei Nacht herangezogen werden. Ein Speicher, der zu
groß ist, wird im Sommer nicht leer und im Winter nicht voll – das
wirkt sich negativ auf die Rendite aus!
Auch ist zu berücksichtigen, ob man dynamische Stromtarife
nutzen will.
Modulare Speicher können bei Bedarf später auch nachgerüstet
werden.
Kann ich meine PV-Anlage für mein E-Auto nutzen? Brauche ich eine Genehmigung?
Ja, die Kombination mit einer intelligenten Wallbox ist ideal, um
das E-Auto direkt mit selbst erzeugtem Strom zu laden. Ideal ist
das solare Überschussladen, bei dem sich die Ladeleistung
f
lexibel an die erzeugte Energie anpassen lässt.
Wartung, Garantie und Versicherung
Wie pflege und warte ich meine PV-Anlage?
Eine PV-Anlage ist weitgehend wartungsfrei und erfordert
üblicherweise keine laufenden Wartungsarbeiten. Die Reinigung
der Module erfolgt zum Beispiel allein durch entsprechenden
Regen.
Wie länge halt eine PV-Anlage?
Die Module haben Garantien von 25 bzw. 30 Jahren, können aber
auch länger arbeiten. Wechselrichter und Speicher haben je nach
Hersteller 10 Jahre Garantie und müssen während der
Lebensdauer der Anlage in der Regel ausgetauscht werden.
Muss ich meine Anlage versichern?
Ja! Ein spezielle PV-Anlagen-Versicherung, oft
Allgefahenversicherung, ist dringend ratsam um Schäden durch
Blitzschlag, Sturm, Hagel oder Diebstahl abzudecken. Teilweise
sind PV-Anlagen je nach Anlagengröße auch in der
Gebäudeversicherung abgedeckt. Wir stellen hier gerne Kontakt
zu unserem Versicherungsspezialisten her.
Mieterstrom
Was ist Mieterstrom und wie funktioniert er?
Mieterstrom ist Strom, der auf dem Dach eines
Mehrfamilienhauses erzeugt und direkt an die Mieter im Haus
geliefert wird. Ohne Nutzung des öffentlichen Netzes.
Vorteile für den Vermieter?
Der Vermieter erhält laufende Zusatzeinnahmen gegenüber der
gesetzlichen Einspeisevergütung. Im Gegenzug entstehen i.d.R.
erhöhte Kosten bei der Elektroinstallation sowie ggfs. laufende
Kosten für die Abrechnung. Wir helfen Ihnen gerne bei der
Analyse.
Ein weiterer Vorteil liegt in der Wertsteigerung der Immobilie.
Vorteile für den Mieter?
Die Mieter partizipieren ebenfalls und erhalten vergünstigten,
nachhaltigen Strom.
Welche rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Es gelten die gesetzlichen Vorgaben für Mieterstrom hinsichtlich
Messung und Abrechnung. Auch der Netzbetreiber ist mit
einzubeziehen.
Was passiert mit dem Strom, der nicht von den Mietern verbraucht wird?
Die überschüssige Energie wird wie bei jeder PV-Anlage ins Netz
eingespeist, Sie erhalten hierfür die gesetzliche
Einspeisevergütung
Was passiert, wenn die Anlage nicht ausreichend Strom erzeugt um das Gebäude zu versorgen?
Die fehlende Energie wird automatisch aus dem Netz zugekauft.
Dynamische Stromtarife und Smart Home
Was sind dynamische Stromtarife?
Das sind Tarife, deren Arbeitspreis stündlich oder alle 15 Minuten
variiert, basierend auf dem aktuellen Strompreis an der Börse.
Zusätzlich zum variablen Arbeitspreis fallen noch Netzentgelte,
Steuern und Abgaben an.
Wie profitieren PV-Anlagenbetreiber von dynamischen Tarifen?
Indem Sie steuerbare Verbraucher, also insbesondere den
Speicher, eine Wärmepumpe oder die Wallbox dann nutzen,
wenn der Börsenstrompreis besonders günstig ist. KI-gestützte
Energiemanagementsysteme helfen Ihnen dabei.
Mit smarten Steckdosen können bei Bedarf auch einzelne Geräte
f
lexibel eingebunden und gesteuert werden.
Welche technischen Voraussetzungen brauche ich dafür?
Sie benötigen ein intelligentes Messsystem vom Netzbetreiber
sowie ein Energiemanagementsystem.
Was ist ein Energiemanagementsystem (EMS)?
Das EMS steuert ist die intelligente Steuerzentrale Ihrer PV
Anlage. Es optimiert die Erzeugung, den Verbrauch, die
Speicherung und den erforderlichen Netzbezug und schaltet
steuerbare Verbraucher automatisch zu. Intelligente Systeme
berücksichtigen dabei auch den voraussichtlichen Verbrauch und
dynamische Stromtarife.
Dynamische Stromtarife und Smart Home
Was besagt §14a EnWG?
Er regelt die steuerbare Nutzung von Geräten mit hohem
Stromverbrauch durch den Netzbetreiber um die Netzstabilität zu
sichern
Welche Geräte sind betroffen?
Betroffen sind neue Geräte und Bestandsgeräte, die ab dem
01.01.2024 in Betrieb gingen. Die Leistung pro Gerät muss über
4,2 kW betragen. In der Regel betrifft die Wärmepumpen,
Wallboxen und Speicher.
Darf mein Netzbetreiber meine Geräte jederzeit abschalten?
Nein! Er darf bei drohender Netzüberlastung die Leistung nur
reduzieren. Eine Mindestleistung pro Gerät mit 4,2 kW muss er
aber sicherstellen. Dies reicht im Normalbetrieb aus um eine
Wärmepumpe zu versorgen oder ein E-Auto über Nacht immer
noch aufzuladen. Hat man mehrere steuerbare Geräte, können
freie Lasten auch auf andere Geräte übertragen werden.
Welche Vorteile habe ich, wenn ich meine Geräte (freiwillig?) steuerbar mache?
Sie erhalten eine Reduzierung der Netzentgelte für Ihren
gesamten Haushalt. Dies gilt auch, wenn Sie Bestandsgeräte
freiwillig steuerbar machen. Die Höhe und Ausgestaltung richtet
sich nach dem gewählten Modul:
Modul 1 (Pauschale Reduzierung): Hierbei wird eine feste,
pauschale Reduzierung der Netzentgelte gewährt, die mit der
Jahresrechnung verrechnet wird. Die steuerbare
Verbrauchseinrichtung wird dabei oft über denselben Zähler wie
der restliche Haushaltsstrom gemessen.
Modul 2 (Prozentuale Reduzierung): Bei diesem Modell wird ein
prozentualer Rabatt auf die Netzentgelte gewährt. Dies erfordert
in der Regel einen separaten Zähler für die steuerbare
Verbrauchseinrichtung.
Modul 3 (Zeitvariable Netzentgelte): Dieses Modul führt
dynamische, zeitvariable Netzentgelte ein, die je nach Tageszeit
variieren (Hochtarif, Standardtarif, Niedertarif). Ziel ist es, Anreize
zu schaffen, den Stromverbrauch in Zeiten geringerer
Netzauslastung zu verlagern. Die Nutzung erfordert ein
intelligentes Messsystem (Smart Meter)
